Springe zuRezeptVideoSchritt für Schritt
Du suchst ein mandu rezept, das wirklich wie in Seoul schmeckt? Wir zeigen dir die klassische Hausversion: saftige Füllung aus Hackfleisch, Tofu und Kimchi, knusprig gebraten. Und wir verraten dir, warum fast alle Anfänger beim Füllen denselben Fehler machen.
Warum dieses Mandu Rezept in deiner Küche funktioniert
Teigtaschen selber machen klingt nach Aufwand. Ist es aber nicht, versprochen. Wir haben dieses Mandu Rezept so aufgebaut, dass es auch beim ersten Versuch gelingt – in deiner Küche in Berlin oder München, ohne Spezialwerkzeug. Der Trick: fertige Teigblätter statt selbst gerolltem Teig. Dadurch sparst du eine Stunde Arbeit und bekommst trotzdem diese zarte, leicht elastische Hülle. Außerdem ist die Füllung verzeihend. Zu viel Knoblauch? Schmeckt trotzdem. Etwas grob gehackt? Macht nichts. Wichtig ist nur eines: Die Füllung muss trocken genug sein. Genau das erklären wir dir gleich im Detail.
Zwei Geheimnisse machen den Unterschied. Erstens: Kimchi und Tofu kräftig ausdrücken, bis wirklich keine Flüssigkeit mehr kommt. Nasse Füllung reißt den Teig – der häufigste Anfängerfehler. Zweitens: die Brat-Dämpf-Methode. Erst anbraten, dann mit einem Schuss Wasser dämpfen. So wird der Boden knusprig und die Füllung gart trotzdem saftig durch. Beides zeigen wir dir Schritt für Schritt. Danach faltest du Mandu (만두) wie ein Profi – und dein Gefrierfach ist nie wieder leer.
Was ist Mandu?
Mandu (만두) sind koreanische Teigtaschen – der große Bruder von Gyoza und Jiaozi. In Korea gehören sie zu jedem Neujahrsfest. Familien sitzen zusammen, falten stundenlang und erzählen dabei. Wir haben das in Seoul selbst erlebt: Die Oma faltet doppelt so schnell wie alle anderen. Gefüllt werden Mandu klassisch mit Schweinefleisch, Tofu, Glasnudeln und oft Kimchi. Zubereitet werden sie gedämpft, gebraten oder gekocht – jede Variante hat ihren eigenen Namen. Gebratene heißen Gun-Mandu (군만두), gedämpfte Jjin-Mandu (찐만두). Unser Rezept zeigt die gebratene Version, weil sie zuhause am einfachsten gelingt.
Das brauchst du für das Mandu Rezept
Die Basis: Hackfleisch, fester Tofu, Kimchi und Glasnudeln. Dazu Teigblätter aus dem Tiefkühler – die tauen in 20 Minuten auf. Kein Schweinefleisch? Nimm Rinderhack oder für die vegetarische Variante einfach mehr Tofu und Pilze. Alles andere hast du vermutlich schon da: Knoblauch, Ingwer, Sojasauce, Sesamöl.
- : Die Hülle. Klebreismehl macht sie zart und leicht elastisch – einfach auftauen und füllen.
- : Der stille Held der Füllung. Kurz gekocht und klein geschnitten binden sie den Fleischsaft.
- : Bringt Säure und Würze. Gut ausdrücken, sonst wird die Füllung zu nass.
- : Für den Dip. Mild und rund – der klassische Begleiter zu jedem Mandu.
- : Das saftige Herz der Füllung, im Verhältnis 3:2.
Technik und typische Fehler
Die wichtigste Technik heißt: Feuchtigkeit kontrollieren. Tofu wickelst du in ein sauberes Küchentuch und drückst ihn kräftig aus. Kimchi hackst du fein und presst ihn mit den Händen trocken. Klingt banal, entscheidet aber über alles. Denn nasse Füllung weicht den Teig auf. Die Taschen reißen dann beim Braten – und der ganze Saft landet in der Pfanne statt in deinem Mund. Zweite Regel: Ränder immer mit Wasser bestreichen und fest verschließen. Luft in der Tasche lässt sie beim Dämpfen aufplatzen.
- Nicht überfüllen: Ein gehäufter Teelöffel Füllung reicht. Mehr geht beim Falten nur schief.
- Ränder fest drücken: Wasser an den Rand, dann Falte für Falte schließen. Keine Lücken lassen.
- Brat-Dämpf-Methode: Erst 2 Minuten anbraten, dann 50 ml Wasser zugeben und Deckel drauf. Knusprig unten, saftig innen.
Tipp: Forme aus einem Löffel Füllung ein Mini-Bällchen und brate es kurz an – so schmeckst du die Würzung ab, bevor du 30 Taschen faltest.
Schritt für Schritt, in Bildern
Was passt zu Mandu?
In Korea sind Mandu selten allein auf dem Tisch. Serviere sie mit Reis und Kimchi als schnelles Abendessen. Oder koche Mandu-Guk (만두국): eine klare Brühe mit Teigtaschen und Reiskuchenscheiben – das klassische Neujahrsgericht. Und wenn du keine Zeit zum Falten hast, hilft der Tiefkühler.
- Jongga Tteok für Reiskuchensuppe — Für Mandu-Guk: Reiskuchenscheiben und Mandu in einer Brühe – Korea an Neujahr.
- Bibigo Schweinefleisch-Gyoza-Mandu — Der ehrliche Shortcut für stressige Abende – direkt aus dem Gefrierfach in die Pfanne.
- Bibigo vegane Japchae-Mandu — Die pflanzliche Variante mit Glasnudelfüllung, fertig in 3 Minuten aus der Mikrowelle.
Falte einmal selbst – und du verstehst, warum koreanische Familien das seit Generationen zusammen machen. — DotAsia Kitchen x
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Das Rezept im Video
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Chilgap Klebreis-Mandu-Teigblätter 150 g (TK)1.99 €Kaufen
Ottogi geschnittene Glasnudeln (Dangmyeon) 300 g6.50 €Kaufen
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Mandu: Koreanische Teigtaschen
Von: DotAsia Kitchen
Vorbereitung: 40 min·Garzeit: 20 min·Gesamt: 60 min
Hauptgericht·Koreanische Küche·Portionen: 4
★★★★★DotAsia-Hausrezept
Dieses Mandu Rezept ergibt ca. 30 knusprig gebratene Teigtaschen mit saftiger Schweinefleisch-Kimchi-Füllung. Schärfe: mild – nur eine sanfte Note vom Kimchi.
Zutaten
Füllung
Teig
Dip
Zubereitung
- Koche die Glasnudeln 6 Minuten, spüle sie kalt ab und schneide sie in 1-cm-Stücke.
- Wickle den Tofu in ein Küchentuch und presse ihn kräftig aus. Zerkrümle ihn danach fein.
- Hacke den Kimchi fein und drücke ihn mit den Händen trocken. Fange den Saft nicht in der Füllung auf.
- Verknete Hackfleisch, Tofu, Kimchi, Glasnudeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer und alle Gewürze 2 Minuten kräftig.
- Setze einen gehäuften Teelöffel Füllung mittig auf ein Teigblatt. Befeuchte den Rand rundum mit Wasser.
- Klappe das Teigblatt zum Halbmond und drücke den Rand fest zu. Drücke dabei die Luft heraus.
- Erhitze 2 EL Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate die Mandu 2–3 Minuten, bis der Boden goldbraun ist.
- Gieße 50 ml Wasser an und setze sofort den Deckel auf. Dämpfe 5 Minuten, bis das Wasser verkocht ist.
- Verrühre Sojasauce, Reisessig, Sesamöl und Sesam in einer kleinen Schale.
- Richte die Mandu heiß an und streue Frühlingszwiebeln darüber. Sofort mit dem Dip servieren.
Hinweise
- Vegetarisch: Ersetze das Hackfleisch durch 200 g fein gehackte Shiitake-Pilze und 100 g extra Tofu.
- Einfrieren: Rohe Mandu einzeln auf einem Brett anfrieren, dann in einen Beutel geben. Halten ca. 3 Monate und gehen gefroren direkt in die Pfanne.
- Keine Zeit? Bibigo Gyoza-Mandu aus dem Tiefkühler funktionieren mit derselben Brat-Dämpf-Methode.
- Für Mandu-Guk: Koche gefrorene Mandu 5–6 Minuten in Rinder- oder Anchovis-Brühe, gern mit Tteok-Scheiben.
- Im Video kocht Maangchi den Teig selbst – mit fertigen Teigblättern sparst du rund eine Stunde.
- Schärfer? Gib ½ TL Gochugaru in die Füllung oder Chiliflocken in den Dip.
Nährwerte (pro Portion, ca.): Kalorien 430 kcal · Eiweiß 24 g · Kohlenhydrate 39 g · Fett 20 g
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Häufige Fragen
Kann man Mandu vegetarisch oder vegan machen?
Ja, problemlos. Ersetze das Fleisch durch mehr Tofu, Shiitake-Pilze und Glasnudeln – so entsteht ein klassisches vegetarisches Mandu Rezept. Achte nur darauf, alles gut auszudrücken. Für die schnelle vegane Variante gibt es Bibigo vegane Japchae-Mandu fertig aus dem Tiefkühler.
Kann ich den Mandu Teig selber machen?
Ja, aus 250 g Mehl, 120 ml Wasser und einer Prise Salz. Knete 10 Minuten, lasse den Teig 30 Minuten ruhen und rolle dünne Kreise aus. Ehrlich gesagt: Fertige Teigblätter sparen eine Stunde und gelingen Anfängern deutlich zuverlässiger.
Wie macht man Mandu Suppe (Mandu-Guk)?
Koche Mandu einfach 5–6 Minuten in klarer Rinder- oder Anchovis-Brühe. Dazu kommen traditionell Reiskuchenscheiben, Ei-Streifen und Frühlingszwiebeln. In Korea ist diese Suppe das Neujahrsgericht schlechthin. Gefrorene Mandu gehen direkt in die kochende Brühe – nicht auftauen.
Was ist der Unterschied zwischen Mandu und Gyoza?
Mandu sind die koreanische, Gyoza die japanische Teigtaschen-Variante. Mandu sind meist etwas größer und enthalten oft Tofu, Glasnudeln und Kimchi in der Füllung. Gyoza haben dünneren Teig und eine feinere, meist reine Fleischfüllung. Die Zubereitung ist bei beiden fast identisch.
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