Das traditionelle Rezept, unverändert. Pa-Kimchi wird aus frisch geputzten Frühlingszwiebeln hergestellt, die mit einer Würzpaste aus Sardellenfischsauce, Gochugaru (Chilipulver), Knoblauch, Ingwer und Klebreismehlpaste vermengt werden. Diese Methode, die in koreanischen Haushalten seit Generationen weitergegeben wird, wird in der Jongga-Produktion identisch umgesetzt – so bleibt der authentische koreanische Geschmack bis zur Ankunft auf dem europäischen Tisch erhalten.
Tiefes Aroma, das durch Zeit entsteht. Pa-Kimchi reift nach dem Würzen bei niedrigen Temperaturen langsam weiter. Dabei werden natürliche Milchsäurebakterien (Lactic Acid Bacteria) aktiv, die die frische Schärfe des frisch zubereiteten Kimchi in ein tiefes, rundes Umami-Aroma verwandeln. Da die Fermentation auch im Kühlschrank langsam weitergeht, ist Pa-Kimchi ein lebendiges Lebensmittel, dessen Geschmack mit der Zeit immer komplexer wird.
Pa-Kimchi im europäischen Kontext verstehen. Wie deutsches Sauerkraut, gut gereifter französischer Käse oder italienischer Fermentierter Salami – auch Pa-Kimchi ist ein Produkt der natürlichen Fermentation durch Zeit und Mikroorganismen. So wie Wein mit den Jahren an Tiefe gewinnt, entfaltet Pa-Kimchi nach Tagen und Wochen immer neue Geschmacksschichten.