Was ist Jjolmyeon? Jjolmyeon ist ein eigenständiges koreanisches Nudelgericht, das der Überlieferung nach in den 1970er Jahren in einer Nudelfabrik in Incheon, Korea, durch einen Zufall entstand, als die Nudeln versehentlich besonders dick ausgerollt wurden. Die Nudeln sind dicker als gewöhnliche Nudeln und elastischer als Udon – ihr charakteristisches, beim Kauen besonders spürbares Bissgefühl (chewy) macht sie einzigartig. Der Name leitet sich vom koreanischen Wort für „zäh-elastisch" ab, und Jjolmyeon hat sich als eines der bekanntesten Gerichte der koreanischen Streetfood-Kultur etabliert.
Das Herzstück der Bibim-Sauce: Gochujang. Die Bibim-Sauce dieses Produkts enthält Gochujang, ein traditionell fermentiertes koreanisches Gewürz. Gochujang wird aus Meju (fermentierter Sojabohnenmasse), Chilipulver, Klebreis und Salz hergestellt und in Tongefäßen über lange Zeit natürlich gereift. Während der Fermentierung entstehen auf natürliche Weise tiefes Umami und eine angenehme Süße. Das langsame Reifen durch die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen intensiviert das Aroma mit der Zeit.
Verbindung zur europäischen Esskultur. So wie Käse durch die natürliche Fermentierung von Milch ein tiefes Aroma erhält, Wein durch die Reifung von Trauben komplexe Duftnoten entwickelt und Sauerkraut durch die Fermentierung von Kohl seinen charakteristischen säuerlichen Geschmack bekommt – so ist auch das koreanische Gochujang ein fermentiertes Lebensmittel mit langer Tradition, das aus Bohnen und Getreide auf natürlichem Wege hergestellt wird. Genau darin liegt der Grund, warum die scharfe Würze nicht nur eine einfache Reizwirkung entfaltet, sondern von einem tiefen, vielschichtigen Umami begleitet wird.